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  • Author or Editor: Verena Olejniczak Lobsien x
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Eine andere Geschichte der frühneuzeitlichen Literatur
In: Poetica
Zu Geschichte und Gegenwart literarischer Wirkung
>Die vergessene Sympathie fragt nach dem grundlegenden, umfassenden, alles bewegenden Zusammenhalt: nach dem, was Sympathie war und was sie ist.
Gehandelt wird von der großen, weder auf menschliche Sozialität reduzierbaren, noch einfach in den Korrespondenzen der Natur aufgehenden Sympathie, zugleich davon, wie Literatur sie bewirkt. Im Gang durch das Sympathiedenken in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit, von den Stoikern über Hildegard von Bingen bis zu Shakespeare, wird deutlich, was – mit verheerenden ökologischen Folgen – seit dem 18. Jahrhundert in Vergessenheit geraten ist. Dabei zeigt sich eindrucksvoll, welche Rolle literarische Texte bei der Darstellung, Deutung, Erzeugung und Veränderung sympathetischer Einstellungen und Mentalitäten gespielt haben und wie sie das immer noch tun können.
In: Die vergessene Sympathie
In: Die vergessene Sympathie
In: Die vergessene Sympathie
In: Die vergessene Sympathie
In: Die vergessene Sympathie
Literarisches Denken im 16. Jahrhundert
Das Buch bietet erstmals eine umfassende und quellennahe Darstellung der prägenden Kräfte der elisabethanischen Kultur vom Leitkonzept der Imagination her. Dabei wird deutlich, daß eine rein begriffsgeschichtliche Behandlung das Problem der Imagination unterbietet und verfehlt. Vielmehr muß die Imagination als eine spezifische Denkform begriffen werden, als eine Kraft, in der sinnliche Anschauung und intellektuelle Konzepte untrennbar verbunden sind – eben als literarisches Denken. Diese Einsicht ist von Belang weit über die hier behandelte Epoche hinaus und markiert eine bedeutsame Möglichkeit, text- und kulturwissenschaftliche Fragen auseinander hervorgehen zu lassen, statt sie wechselseitig zu reduzieren. Ferner zeigt das Buch auf, daß eine Kultur wie die elisabethanische, die sich in einem emphatischen Sinn als Imaginationskultur manifestiert, unmöglich allein vom Gedächtnisbegriff (memoria) her erschlossen werden kann. Auch dieses Ergebnis ist über den historischen Untersuchungsgegenstand hinaus generalisierbar. Das Thema 'Kultur und Gedächtnis' muß dringend durch das der kulturbildenden Imagination supplementiert, vielleicht sogar ersetzt werden.