Search Results

In: Bild und Zeit
In: Utopie und Apokalypse in der Moderne
Konstruktion, Bewegung, Politik
Raum ist konstitutives Element jeder sinnlichen Wahrnehmung und wird doch zugleich in den unterschiedlichen Künsten je unterschiedlich konzipiert, ja von jedem Kunstwerk eigentümlich konstruiert. Der Band versammelt Beiträge aus einer Vielzahl unterschiedlicher theoretisch- philosophischer und kunstwissenschaftlicher Disziplinen. Einer Vielzahl gegenwärtiger Positionen wird in durchaus unterschiedlichen Textgenres theoretisch Raum gegeben. Neben theoretischen Beiträgen stehen Essays, Interviews und nicht zuletzt auch künstlerische Beiträge selbst, die auf der dem Buch beigefügten DVD zu finden sind.
Temporalität in Kunst und Kunsttheorie seit 1800
Ausgehend vom Epochenwandel um 1800 bis zu den neuen Formen der Kunst des 20. Jahrhunderts in Fotografie und Kino, stellen sich die Beiträge des Bandes der Frage nach der Zeit im Bild. Im Gespräch von Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie entsteht so ein Bild der Zeit.
Temporalisierung ist eine der Grunddynamiken der Moderne. Kann aber Zeit überhaupt ins Bild gesetzt werden? Kann ein Bild der Zeit gegeben werden? Was steuert die polyfokal, reflexiv und sentimentalisch werdende Kunst um 1800 zu diesen Fragen bei?


Mit Beiträgen von:

Oskar Bätschmann, Werner Busch, László F. Földényi, u.a.

Der Band untersucht die vielfältigen Korrespondenzen von utopischen Entwürfen und apokalyptischen Vorstellungen.
Die geschichtsphilosophische Utopie der Moderne hat das heilsgeschichtliche Denken säkularisiert und zugleich die Jahrtausende alte klassische Utopietradition der statischen Gegenmodelle weitgehend suspendiert. Der Begriff erweiterte sich zu einer anthropologisch begründeten Kategorie von Hoffnung schlechthin, mutierte zum »Geist der Utopie« (Bloch), bis die Diktaturen des 20. Jahrhunderts mit ihren -tödlichen Utopien- aus Terror, Krieg und Völkermord den Begriff und die Vision eines irdischen Glücksentwurfs so diskreditierten, dass das »Ende des utopischen Zeitalters« (Fest) konstatiert werden konnte. Seitdem haben -Apokalypsen- Konjunktur.

Mit Beiträgen von:

Moritz Baßler, Lucas Marco Gisi, Werner Hofmann, Alexander
Honold, Richard Saage, Armin
Senser, Reto Sorg, Klaus Vondung, Stefan Bodo Würffel u. a.