Nach Titel durchsuchen

Zum Verhältnis von Ästhetik und Religion in der Moderne
Ästhetische Formen sind Kristallisationspunkte kultureller, religiöser und politischer Konflikte. Dies gilt, sofern sie religiös determinierten und legitimierten Bedeutungssystemen angehören. Sie stehen im Horizont bestimmter Klassifikationsschemata, epistemischer Unterscheidungen, unterschiedlicher Konzeptionen von Sprache und sozialer Normativität.
Der Band fragt nach der Rolle und Funktion »autonomer« Kunst im Säkularisierungsprozess. Dieser ist nicht zuletzt durch die insistierende Präsenz christlicher Referenzen in der modernen europäischen Kunst gekennzeichnet. In Frage steht damit aber, dass die Kunst der Moderne sich in einem a-religiösen oder post-religiösen Raum bewegt. Umgekehrt liegt die Vermutung nahe, dass die säkulare Signatur der modernen Kunst erst vor dem Hintergrund des Christentums verständlich wird.
Martydom and Imitation in Early Christian Texts and Art
This volume explores the phenomenon of Christian martyrdom and ideas of “following Christ,” in particular focusing on theological and pragmatic difficulties in the early Christian period.
How can martyrs successfully follow Christ without themselves entering into a competition with Christ? What happens when the idea of following Christ so faithfully as to experience martyrdom becomes impossible because of the fundamentally different living situation of the faithful? How are model and imitation shaped in comparison to pagan exempla? Contributions from archaeology, classical philology, ancient history, theology, and art history suggest some answers to these questions, drawing equally on ancient literature and material culture.
Denkwege – Eine theologische Philosophie
Dieser erste Band eines dreibändigen, konzeptionellen Gesamtentwurfs zur Theologie liefert auf Basis des Wahrwertnehmens des christlichen Glaubens mittels einer narrativen Ontologie eine „theologische Philosophie“.
Theologie ist ein Ex-plizieren, Im-plizieren und Kom-plizieren christlichen Wahrwertnehmens im Weg des Evangeliums, das organisch, aber unabschließbar offen erfolgt und jede Systembildung zum Post-Systematischen hin überschreiten muss. Nach einer phänomenal begründeten, narrativ-ontologischen Neudefinition von Grundbegriffen wie Relation, Weglinie, Ereignis, Zeit, Raum, Zeichen, Metapher, Begriff, Name, Modell, Theorie, Kohärenz, Kausalität, Kontingenz, Subjekt, und Wahrheit befasst sich der Hauptteil mit Gottes dreifaltiger Selbstpräsentation im Wahrwertnehmen des Evangeliums. Abschließend werden die Konsequenzen für das Verständnis von Glaube und Religion, Historizität und Heiliger Schrift, den Vernunftbegriff sowie Interdisziplinarität und die Wissenschaftlichkeit der Theologie gezogen.
In Westeuropa begann die Reformation mit innertheologischen Disputen und entwickelte sich dann rasch zu einer die Gesellschaften insgesamt verändernden revolutionären Kraft, die enorme Auswirkungen auf das religiöse Leben, die politische Landkarte, Kultur und Wissenschaft zeitigte.
Auf den russischen Kulturraum wirkte die Reformation sowohl als religiöse wie auch als intellektuelle Macht ein, insbesondere aber durch ihre Anmutung kultureller und gesellschaftlicher Modernität, wie sie etwa Zar Peter I. durch seine „Kulturrevolution von oben“ seinem Lande aufprägen wollte. Vor allem seit petrinischer Zeit lassen sich Wirkungen der Reformation in Form von russischen Anverwandlungen feststellen, die – so das Konzept des Bandes – umso sprechender werden, wenn sie Wirkungsformen im westeuropäischen Kulturraum vergleichend gegenübergestellt werden.
in Ausstrahlung der Reformation
in Ausstrahlung der Reformation
in Ausstrahlung der Reformation
in Ausstrahlung der Reformation
in Ausstrahlung der Reformation
in Ausstrahlung der Reformation