Wir über uns

 

Der Wilhelm Fink Verlag, 1962 vom gleichnamigen Verleger gegründet, deckt ein breites Spektrum dessen ab, was man heute unter dem Dach der Kulturwissenschaften zusammenfassen könnte. Er wurde zuletzt anlässlich seines inzwischen mehr als 50-jährigen Bestehens von zahlreicher Seite gewürdigt; nicht ohne Grund hat ihn die Süddeutsche Zeitung als „Kreativpool der Geisteswissenschaften” bezeichnet. Seit Januar 2017 ist der Wilhelm Fink Verlag ein Imprint der Brill Deutschland GmbH.

 

Angefangen hat alles mit einer Auswahl philologischer Schriften. Insbesondere die Slavistik bildete in den Anfangsjahren ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Verlags. In den späten 70er Jahren erweiterte der Fink Verlag das Programm um wichtige Werke aus der Philosophie, der Bild- und Kunst- sowie der Kulturwissenschaft und schaffte es, den Verlag in diesen Bereichen zu etablieren. Dies gelang nicht zuletzt durch Autoren wie Jaques Derrida, Gilles Deleuze, Georges Didi-Huberman, Gérard Genette oder Friedrich Kittler, um nur einige zu nennen. Heute publiziert der Verlag wichtige Reihen zur neuesten Forschung wie z.B. eikones, Bild und Text (Kunst), Trajekte (Literatur), Film denken und Photogramme (Medien) sowie Übergänge (Philosophie). Überdies betreut unser Haus die Edition bedeutender Werkausgaben, darunter die Schriften von Johan Huizinga und Susan Taubes – jüngst dazu gekommen sind Friedrich Kittlers Gesammelte Schriften.

 

Doch nicht nur seine Rolle in der aktuellen Forschung, sondern auch die Förderung junger Nachwuchswissenschaftler liegt dem Fink Verlag am Herzen. Noch immer gilt eine Publikation bei dem früher in München, heute in Paderborn ansässigen Verlag als Empfehlung für eine wissenschaftliche Karriere.

 

Unter den zahlreichen Titeln, die in den letzten Jahren erschienen sind, finden sich Monographien und Übersetzungen solch bedeutender Autoren und Autorinnen wie etwa Victor Stoichita, Thomas Macho, Josef Früchtl, Gertrud Koch, Christiane Voss, Martin Gessmann, Bernd Stiegler, Bernhard Waldenfels, Sigrid Weigel, Gottfried Boehm, Ludwig Jäger, Gernot Böhme und Hartmut Böhme, Eva Geulen, Nobert Bolz, Karlheinz Stierle, Peter Strasser, Aleida und Jan Assmann und vieler anderer.

 

 

Der Wilhelm Fink Verlag ist Partner von Refo500.