Autorinnen und Autoren

in Dinge im Werk Thomas Manns
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Autorinnen und Autoren

Yvonne Al-Taie, Dr., Studium der Kunstgeschichte, Neueren deutschen Literaturwissenschaft und Systematischen Theologie an der Universität des Saarlandes und am Trinity College Dublin. 2012 Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit einer Arbeit zu Sprach- und Bildtheorie der deutschen Frühromantik. Seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2017/18 Feodor Lynen Research Fellow am German Department der Yale University/New Haven. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Goethezeit, deutsch-jüdische Literatur, Literatur des 20. Jahrhunderts, Bildtheorie, Poststrukturalismus. Jüngste Veröffentlichungen: Unverfügbares Verinnerlichen. Figuren der Einverleibung zwischen Eucharistie und Anthropophagie (hg. mit Marta Famula, in Vorbereitung) sowie Beiträge zu Paul Celan, Franz Josef Czernin, Johann Gottfried Herder, Friedrich Schlegel und Clemens Brentano.

Andrea Bartl, Prof. Dr., Studium der Germanistik und Amerikanistik in Augsburg. 1994 Promotion mit einer Studie zur antifaschistischen Exilliteratur, 2003 Habilitation (Im Anfang war der Zweifel. Zur Sprachskepsis in der deutschen Literatur um 1800). Seit 2007 Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts (Vorstandsmitglied der Heinrich von Kleist-Gesellschaft, Vizepräsidentin der Heinrich Mann-Gesellschaft), Gegenwartsliteratur (Jurymitglied des Kleist-Preises). Jüngste Veröffentlichungen: Ästhetische Grenzüberschreitungen. Eine literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Erschließung des Werks von Michael Stavarič (hg. mit Ina Brendel-Perpina, 2018), Die Ballade. Neue Perspektiven auf eine traditionsreiche Gattung (hg. mit Corina Erk, Annika Hanauska und Martin Kraus, 2017), Die Rezension. Aktuelle Tendenzen der Literaturkritik (hg. mit Markus Behmer, 2017).

Franziska Bergmann, Prof. Dr., Studium der Neueren deutschen Literatur, Anglistik und Gender Studies an der Universität Freiburg. 2012 Promotion mit einer Arbeit über Geschlechterverfremdung in Theatertexten der Gegenwart. Seit 2014 Juniorprofessorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender-Forschung an der Universität Trier. Vorstandsmitglied des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (CePoG, Universität Trier). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Postkolonialismus, Exotismus und Interkulturalität, Emotionsforschung und Literaturdidaktik. Veröffentlichungen: Emotion und Ethnizität. Geschlechtertheoretische und postkoloniale Perspektiven (hg. mit Andrea Geier, Elisa Müller-Adams, Iulia-Karin Patrut, 2017), Was ist Rassismus? Kritische Texte (hg. mit Dorothee Kimmich und Stephanie Lavorano, 2016).

Stefan Börnchen, PD Dr., Studium der Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaften. 2006 Promotion. Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts, Musik und Literatur, Grafische Literatur (Comic), Theorie der Kulturwissenschaften, Medientheorie und Psychoanalyse. Veröffentlichungen: Kryptenhall. Allegorien von Schrift, Stimme und Musik in Thomas Manns „Doktor Faustus“ (München 2006), Poetik der Linie. Wilhelm Busch, Max und Moritz und die Tradition (Hannover 2015), „Alles ist eins.“ Romantische Metaphorologie des Mediums (Paderborn 2019, in Vorbereitung).

Yahya Elsaghe, Prof. Dr., Studium der klassischen und deutschen Philologie in Zürich, München, Basel und Freiburg i. Br. Promotion 1990, Habilitation 1997. Seit 2001 Ordinarius für Neuere deutsche Literatur an der Universität Bern. Verschiedene Forschungs- und Lehrtätigkeiten an der UC Berkeley, der University of Queensland, der FU Berlin, zuletzt SNF-Förderprofessur an der Universität Zürich. Aufsätze zur deutschen Literatur von Christian Reuter bis W. G. Sebald, zuletzt besonders zu wissenschaftsgeschichtlichen Aspekten in Theodor Storms Erzählwerk. Bücher über Goethe, Hölderlin, Max Frisch und Thomas Mann: Die imaginäre Nation, Thomas Mann und das ,Deutsche‘ (2000), Thomas Mann und die kleinen Unterschiede. Zur erzählerischen Imagination des Anderen (2004), Krankheit und Matriarchat. Thomas Manns Betrogene im Kontext (2010). Editionen von Gottfried Keller und Johann Jakob Bachofen.

Marta Famula, Dr., Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Augsburg und Bologna (Italien). 2012 Promotion mit einer Arbeit zum Thema Fiktion und Erkenntnis. Dürrenmatts Ästhetik des ‚ethischen Trotzdem‘. Von 2007-2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stipendiatin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, seit Oktober 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn. Forschungsschwerpunkte: Dramentheorie, Individualität in den Ästhetik-Konzepten um 1800, Erzählen im 19. Jahrhundert. Habilitationsprojekt zur Unverfügbarkeit in der Literatur um 1800. Veröffentlichungen: Das Denken vom Ich. Die Idee des Individuums als Größe in Literatur, Philosophie und Theologie (hg. 2014) sowie Vom Eigenwert der Literatur. Reflexionen zu Funktion und Relevanz literarischer Texte (hg. mit Andrea Bartl, 2017).

Iris Hermann, Prof. Dr., Studium der Geschichte, Germanistik und Allgemeinen Literaturwissenschaft in Bonn, Recife und Bielefeld. Promotion 1996 mit einer Arbeit über die Prosa Else Lasker-Schülers. 2006 Habilitation mit einer Studie über die Ästhetik des Schmerzes. Seit 2009 Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Musik und Psychoanalyse, Literatur der klassischen Moderne, Jüdische Literatur vor und nach 1945, österreichische Gegenwartsliteratur. Veröffentlichungen: Deutschsprachige Literatur und Theater seit 1945 in den Metropolen Seoul, Tokio und Berlin. Studien zur urbanen Kulturentwicklung unter komparatistischen und rezeptionsgeschichtlichen Perspektiven (2015), Fährmann sein. Robert Schindels Poetik des Übersetzen (2012).

Helmut Koopmann, Prof. em. Dr. Dr. h. c., Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie an den Universitäten Bonn und Münster. 1952 Promotion über Thomas Mann. 1968 Habilitation an der Universität Bonn mit einer Arbeit zum Selbstverständnis des Jungen Deutschland. 1969-1974 Ordentlicher Professor für Neuere deutsche Philologie an der Universität Bonn. Ab 1974 Ordentlicher Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Abgelehnte Berufungen an die Harvard University (1977) und an die Freie Universität Berlin (1983). 1998 Dr. h. c. der University of Johannesburg, RSA. Seit 2001 Emeritus. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Schiller, Goethe, Junges Deutschland, Jahrhundertwende, Thomas und Heinrich Mann, Nachkriegsliteratur. Publikationen u. a.: Bösartigkeiten und Einsprüche. Studien zum Werk Bertolt Brechts (2017), Thomas Mann. Studien, statt einer Biographie (2016), Willkomm und Abschied. Goethe und Friederike Brion (2014).

Claudia Liebrand, Prof. Dr., Studium der Germanistik und Geschichte in Freiburg. 1989 Promotion mit einer Arbeit zum Romanwerk Fontanes. 1995 Habilitation (Aporie des Kunstmythos. Die Texte E.T.A. Hoffmanns). Seit 1999 Lehrstuhlinhaberin an der Universität zu Köln für Allgemeine Literaturwissenschaft und Medientheorie. Mitherausgeberin des E.T.A. Hoffmann-Jahrbuchs. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Romantik und Klassische Moderne, Literaturtheorie. Neuere Publikationen: Zur Wiedervorlage. Eichendorffs Texte und ihre Poetologien (hg. mit Thomas Wortmann, 2019), Lauschen und Überhören. Literarische und mediale Aspekte auditiver Offenheit (hg. mit Stefan Börnchen, 2019).

Birte Lipinski, Dr., Studium der Germanistik und bildenden Kunst in Oldenburg und Salamanca. 2013 Promotion mit der Arbeit: Romane auf der Bühne. Form und Funktion von Dramatisierungen im deutschsprachigen Gegenwartstheater. Ab 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg, ab 2012 wissenschaftliche Referentin bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2014 Leiterin des Buddenbrookhauses/Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum in Lübeck. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Biographie und Werk der Familie Mann, Museum und Literaturausstellung, Narratologie, Intertextualität und Intermedialität. Veröffentlichungen u.a.: Herzensheimat. Das Lübeck von Heinrich und Thomas Mann (hg. mit Julius Sonntag, 2018), Fremde Heimat. Flucht und Exil der Familie Mann (hg. mit Anna-Lena Markus, 2016).

Ariane Martin, Prof. Dr., 1992 Promotion (Erotische Politik. Heinrich Manns erzählerisches Frühwerk), 2002 Habilitation (Die kranke Jugend. J. M. R. Lenz und Goethes Werther in der Rezeption des Sturm und Drang bis zum Naturalismus). Seit 2002 Professorin für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Arbeitsschwerpunkte vom Sturm und Drang über Büchner bis zur klassischen Moderne (Mitherausgeberin: Lenz-Jahrbuch, Heinrich Mann-Jahrbuch). Präsidentin der Heinrich Mann-Gesellschaft, Vizepräsidentin der Frank Wedekind-Gesellschaft. Leiterin der Editions- und Forschungsstelle Frank Wedekind (DFG-Projekt: Edition der Korrespondenz Frank Wedekinds als Online-Volltextdatenbank). Jüngste Veröffentlichungen: Frank Wedekind: Der Marquis von Keith (2018 in der Reihe „Werke in Einzelbänden“, hg. von Ariane Martin), Heinrich Lautensack: Ein Requiem. Ein Dokumentarfilmprojekt über die Beerdigung Frank Wedekinds (2018), Heinrich Mann: Mutter Marie (mit einem Nachwort und Materialienanhang in der „Studienausgabe in Einzelbänden“, 2018).

Julian Reidy, PD Dr., Studium der Germanistik und Anglistik in Bern. 2011 Promotion zu Romanen der sogenannten ‚Väterliteratur‘, 2017 Habilitation zum Thema der Interieurs und Raumsemantiken im Erzählwerk Thomas Manns. Postdoktorale Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Bern und Genf sowie an der ETH Zürich. Im Herbst-/Wintersemester 2014 Vertretung eines Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Genf. Seit 2014 Lehrbeauftragter an der Universität Genf. Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft (SGAVL). Aktuelle Veröffentlichung: Raum und Interieurs in Thomas Manns Erzählwerk. Materielle Kultur zwischen ‚Welthäusern‘ und ‚Urdingen‘ (De Gruyter, 2018).

Claudio Steiger, lic. phil., Studium der Allgemeinen Geschichte, Neueren deutschen Literaturwissenschaft und Philosophie in Zürich und Berlin. 2005-2012 Mitarbeiter im Thomas-Mann-Archiv, Zürich. Literatur- und Theaterkritik. Seit 2014 Assistenzstelle am Institut de langue et littérature allemandes, Universität Neuchâtel, Schweiz. Laufende Dissertation: „Fieberhafte Hermetik“. Heterotopische Konfigurationen in Thomas Manns Der Zauberberg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Thomas Mann, Literatur der Moderne, Schweizer Literatur(wissenschaft) im 20. Jahrhundert. Jüngste Veröffentlichungen: „Den Schriftsteller vor die Geschichte zitieren“. Überlegungen zu einer nichtessentialistischen Thomas-Mann-Biografik, in: Thomas Mann-Jahrbuch 30 (2017), S. 99-112, „Die Luftstimmung ist das Ganze!“ Atmosphärische Räume in Thomas Manns Frühwerk, in: Thomas Mann-Jahrbuch 31 (2018), S. 139-152.

Gabriela Wacker, Dr., Studium der Germanistik und Philosophie/Ethik in Tübingen und Genf. 2012 Promotion mit einer Studie zur Poetik des Prophetischen. Zum visionären Kunstverständnis in der Klassischen Moderne. Seit 2010 Gymnasiallehrerin für die Fächer Deutsch, Ethik und Philosophie, seit 2013 abgeordnete Mitarbeiterin am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasium) Tübingen sowie Lehrbeauftragte und Prüfungsvorsitzende an der Eberhard Karls Universität, seit 2018 ferner Fachberaterin (Studiendirektorin) am Regierungspräsidium Tübingen und abgeordnete Fachberaterin im Hochschuldienst am Deutschen Seminar der Eberhard Karls Universität Tübingen. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literaturdidaktik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Jüngste Veröffentlichungen: Friedrich Schiller: Die Räuber. Module und Materialien für den Literaturunterricht (2016, 2017). E.T.A. Hoffmann: Der goldene Topf. Lehrer- und Schülerarbeitsbuch (2017). Reisen – deutschsprachige Lyrik vom Sturm und Drang bis zur Gegenwart. Lehrer- und Schülerarbeitsbuch (hg. mit Hans Ulrich Staiger, 2018).

Thomas Wortmann, Prof. Dr., Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Bonn, St. Louis und Köln. 2012 Promotion mit einer Arbeit zu Droste-Hülshoffs Geistlichem Jahr, danach Juniordozent und Juniorprofessor an den Universitäten Tübingen und Mannheim. Seit 2018 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Germanistik II: Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse an der Universität Mannheim. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Drama und Theater der Gegenwart, Medienkulturwissenschaft (Text, Theater, Film), Gender Studies. Jüngste Veröffentlichungen: Arbeit am Bild. Christoph Schlingensief und die Tradition (hg. mit Peter Scheinpflug, 2019), Mannheimer Anfänge. Beiträge zu den Gründungsjahren des Mannheimer Nationaltheaters (hg. unter Mitarbeit von Katja Holweck und Annika Frank, 2017), Homme fragile. Männlichkeitsentwürfe in den Texten von Heinrich und Thomas Mann (hg. mit Sebastian Zilles, 2016).

Sebastian Zilles, Dr., Studium der Germanistik und Anglistik/Amerikanistik in Mannheim. Promotion mit einer Arbeit über Männerbünde in Wissenschaftsdiskursen und erzählender Literatur um 1900. Seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Post-Doc an der Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Andrea Bartl) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur des 20. Jahrhunderts (Beirat der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft), Gegenwartsliteratur, Gender, Queer und Masculinity Studies. Veröffentlichungen zu Thomas Mann: „Mir ist jede Mahlzeit ein kleines Fest“ in: Thomas Mann-Jahrbuch 31 (2018), S. 123-137, Homme fragile. Männlichkeitsentwürfe in den Texten von Heinrich und Thomas Mann (hg. mit Thomas Wortmann, 2016).