Die Filmerzählung

Acht exemplarische Analysen

Filme lassen sich, wie jedes andere Sinnerzeugnis auch, als Antworten auf bestimmte Fragen verstehen, die ihnen zugrunde liegen. Das Buch von Eberhard Ostermann zeigt nicht nur, anhand ausgewählter Beispiele, wie weit sich bei genauerer Betrachtung in das Sinngefüge eines Films eindringen lässt, sondern auch, dass dies ein intellektuelles Vergnügen sein kann. Es enthält Interpretationen von acht neueren Spielfilmen, die aufgrund ihrer künstlerischen Qualität und Komplexität den analytischen Verstand des Betrachters in besonderer Weise herausfordern. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte, die der jeweilige Film erzählt, da sie die entscheidende, mittlere Ebene bildet zwischen den Mikroelementen seiner Struktur und der außerfilmischen Realität, auf die er Bezug nimmt. Es werden Filme erörtert, die sich mit ganz unterschiedlichen, immer aber zentralen Begriffen unserer gegenwärtigen Kultur, wie etwa 'Arbeit', 'Familie', 'Religion' oder 'Sexualität', in Verbindung bringen lassen. Und es kommen sowohl Werke des Autorenfilms von Regisseuren wie Haneke, Egoyan oder von Trier zur Sprache als auch Filme des zeitgenössischen Hollywoodkinos, wie Cast Away oder Mystic River, die für ein Massenpublikum geschaffen wurden.

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