"Interesse für bedingtes Wissen"

Wechselbeziehungen zwischen den Wissenskulturen

Reihe: 

HerausgeberInnen: Caroline Welsh und Stefan Willer
"Interesse für bedingtes Wissen": So hat Friedrich Schlegel einmal die Philologie definiert. Die Bei-träge des Bandes greifen diese weitreichende Formel auf, um mit philologischen, kultur- und geschichtswissenschaftlichen Methoden die Wechselbezie-hungen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften sowie zwischen den Wissenschaften und den Künsten zu untersuchen. Dabei richtet sich das Augen-merk besonders auf die Analyse der Trennungsgeschichte zwi-schen Natur- und Geisteswissen-schaften. Was sich heute unter dem Stichwort der 'zwei Kulturen' präsentiert, wird üblicherweise als Resultat eines historischen Prozesses der immer stärkeren Spezialisierung und Ausdifferen-zierung des Wissens aufgefasst. Demgegenüber erkunden die Beiträge des Bandes diese Tren-nungsgeschichte zum einen un-ter dem Aspekt ihrer historischen Verfertigung, zum anderen als Versuch, sie zu unterlaufen oder zu überwinden.

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