Ästhetik, Religion, Säkularisierung I

Von der Renaissance zur Romantik

HerausgeberInnen: Herbert Uerlings und Silvio Vietta
Säkularisierung – Verweltlichung – der Religion ist einer der produktivsten Prozesse der europäischen Kulturgeschichte. Ästhetik spielte bei der Säkularisation der christlichen Religion eine zentrale Rolle. Die ästhetische Säkularisierung der christlichen Religion setzt mit Nachdruck ein in der Renaissance und prägt seitdem die Geschichte der europäischen Literatur und Künste. Die Literatur und die Künste laden sich dabei auf mit religiöser Bedeutung. Sie werden selbst zu einem Medium religiöser Auseinandersetzung: der Darstellung der religiösen Sinnkrisen der Neuzeit ebenso wie der Sinnsuche und Sinnstiftung des Menschen in der Ge-schichte. Der vorliegende Band schlägt eine Brücke von Dante und der Literatur des Spätmittelalters zur Romantik und zu Heinrich Heine. Er macht dabei zugleich auch die enge Vernetzung von Re-naissance und Romantik deut-lich. Ihm folgt ein zweiter Band, der die Säkularisierung in der klassischen Moderne untersucht.

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