Die Kunst des Kollektiven

Performance zwischen Theater, Politik und Sozio-Ökonomie

Konzepte einer zerstreuten, sich selbst organisierenden Kollektivität geben uns heute die Möglichkeit, unser Zusammenhandeln neu zu bestimmen. Die Kunst des Kollektiven erforscht dies in den Beziehungen zwischen künstlerischer Performance, politischem Handeln und ökonomischem Agieren.
Ein Kollektiv ist weder notwendig eine Gruppe, die der Vielzahl ihrer Mitglieder eine institutionelle Einheit überstülpt, noch bedarf es eines starken emotionalen Bandes. Kai van Eikels verknüpft Erkenntnisse aus Organisationstheorie, politischer Philosophie und Medienwissenschaft miteinander, um Formen kollektiver Praxis zu untersuchen. Die Potenziale und Probleme dieser schwarmartigen Kollektivitäten werden dort analysiert, wo der Begriff
»performance« im 21. Jahrhundert Praxisfelder übereinander treten lässt: an Techniken des Übens in Kunst und Politik, des Improvisierens in Kunst und Wirtschaft sowie des Rühmens und Ehrens in Kunst und social networking.

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