Gartenkunst im Spielfilm

Das Filmbild als Argument

Am Anfang war der Garten: Das älteste uns erhaltene Filmfragment wurde 1888 von Louis A. A. Le Prince in einem englischen Vorgarten aufgenommen. In der Folge integrierten die Gebrüder Lumière, Fred M. Wilcox, Jacques Tati, Stanley Kubrick, Alain Resnais, Peter Greenaway und Ang Lee Gartenkunstwerke in ihre Inkunabeln der Filmgeschichte.
Die cineastische Transposition dieser Räume hat dabei den Mythos eines unschuldigen paradiesischen Raumes hinter sich gelassen. Der Filmgarten steht aber nicht für das Ausgeräumt- sein jedes Missstandes und Zweifels. Im Gegenteil: Der Garten ist im Film kein Garten Eden, sondern hat die Funktion, Missstände anzuzeigen. Das Gartenbild ist immer ein Bild der Kritik.

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