Neues Licht

Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839

Reihe:

HerausgeberIn: Steffen Siegel
AutorIn: Steffen Siegel
»Es ist«, schrieb Alexander von Humboldt Ende Februar 1839 an Carl Gustav Carus, »eine der erstaunenswürdigsten Entdeckungen neuerer Zeit.«
Sieben Wochen zuvor war in Paris die Daguerreotypie öffentlich vorgestellt geworden – und mit ihr zum ersten Mal die Möglichkeit, fotografische Bilder herzustellen. Die Nachricht von dieser Erfindung verbreitete sich in Windeseile in aller Welt und forderte weitere Erfinder dazu heraus, ihre eigenen fotografischen Forschungen öffentlich zu machen. 1839 ist das Jahr, in dem sich das Nachdenken und Sprechen über die Fotografie formieren.
Die in diesem Band versammelten Texte geben die Bahnen vor, auf denen sich fortan die Diskurse zur Fotografie bewegen. Für sie galt es, Metaphern und Begriffe zu prägen, Vergleiche und Argumentationen auszubilden – kurz: Standards des Sprechens zu etablieren. Formuliert werden dabei weit ausgreifende Fantasien, aber auch ernsthafte Befürchtungen. Und stets ging es hierbei um nichts weniger als die Zukunft der Bildenden Kunst.

  *Die Preise beinhalten keine Versandpauschalen. Preisänderungen vorbehalten.

Steffen Siegel ist Juniorprofessor für Ästhetik des Wissens an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Fotogeschichte, Heft 136 (2015)
"Dass der beeindruckende Fundus an 132 Texten schier jeglicher Sorte künftig als Referenzwerk wohl unverzichtbar sein wird, betonte auch die Jury, die Steffen Siegel den DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2014 zugesprochen hat" schreibt Rezensentin Ulrike Matzer.
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