Trial and Error

Szenarien medialen Handelns

Gedankliches Entwerfen von Szenarien bildet sich als verräumlichendes und verzeitlichendes Planungshandeln ab, das zwischen Wahrnehmung (aisthesis) und Zeichenprozess (semiosis) stufenlos skalierbar ist. Aufführungen, Bilder, Filme, Landkarten und Simulationen stellen Sichtbarkeitsmaschinen dessen dar, was sich als Denken in Szenarien beständig im Verborgenen vollzieht.
Die Beiträge in diesem Band untersuchen jene Szenarien, die beim Umgang mit Medien unterschwellig handlungsleitend sind, aus praxistheoretischer Perspektive, unter wahrnehmungstheoretischen, bildwissenschaftlichen und medien-
epistemologischen Aspekten. Rezente Entwicklungen in der Experimentellen Philosophie, in der Ästhetik und die Herausforderungen des Spekulativen Realismus sind Ausgangspunkte zur Erörterung dieser potentiellen Handlungsgefüge. Diese sind auf dem Grat von Annahme und Gewissheit zu verorten und lassen Gegenstand und Subjekt als provisorische Arrangements erscheinen.

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