Ethik und Ästhetik der Börse

Über das Phänomen Börse herrscht seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 eine anhaltende gesellschaftspolitische, nicht selten emotional und polemisch geführte Diskussion. Sven Grzebeta setzt dem eine differenzierte philosophische Betrachtung entgegen. Es gelingt ihm, die Mechanismen eines hochkomplexen Systems freizulegen.
Erstmals präsentiert dieses Buch eine umfassende Ästhetik der Börse. Grzebeta beschreibt die verschiedenen sinnlichen, symbolischen und ästhetischen Erscheinungsweisen des Phänomens: Architektur, Kleidung und Habitus, Klang und Geräusch, Zeichen und Rituale. Gleichzeitig geht es um eine Ethik gemeinschaftlichen Handelns aller am Börsengeschehen Beteiligten. Wie lassen sich rationale normative Kriterien für eine sachgerechte und faire Ausgestaltung der Börse gewinnen? Die Theorien der Diskursethik, der ökonomischen Ethik und insbesondere die Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls fungieren als ethischer Beurteilungsrahmen, der auf exemplarische Handlungsfelder wie die gesetzliche Regulierung, die ökonomische Bildung und die Aktionärs-Governance angewendet wird.

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Sven Grzebeta (*1969), hat Philosophie, Englisch und Pädagogik in Bochum und Dublin studiert. Er beschäftigt sich mit Fragen der Wirtschaftsethik, Sozialphilosophie und Phänomenologie. Seit 2000 ist er in verschiedenen Positionen bei der Deutsche Börse AG tätig, u.a. als Produktentwickler und Innovationsmanager.