Verflüssigungen

Ästhetische und semantische Dimensionen eines Topos

HerausgeberIn: Kassandra Nakas
Das Buch widmet sich dem Phänomen des Fließend-Flüssigen. Zwischen dynamischer Lebendigkeit und formauflösendem Zerfall dient es als Denkfigur in der (Post-)Moderne und als materiell-mediales Signum der gegenwärtigen Ästhetik.
Das Metaphernfeld des Flüssig-Fließenden hat eine lange geistesgeschichtliche Tradition, die in dem Ausdruck »Alles fließt« eine griffige Formel für »ewiges Werden und Wandeln« findet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts mündet es jedoch auch in der ambivalenten Denkfigur einer verunsichernden Moderne. Die interdisziplinären Beiträge des Bandes nehmen wesentliche Aspekte des Metaphernfeldes, seine Wirkmacht seit der Romantik wie seine materiellen und medialen Korrelate in den Künsten des 20. und 21. Jahrhunderts, in wissens- und diskursgeschichtlicher, produktionsästhetischer und geschlechtertheoretischer Perspektive in den Blick.

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