Briefe II

(1928–1945)

Reihe:

Zwischen 1989 und 1991 erschien in den Niederlanden die Erstausgabe des Briefwechsels von Johan Huizinga (1872–1945). Erstmals werden Huizingas Briefe hier in deutscher Sprache zugänglich gemacht.
Über Jahre hatten die Herausgeber Léon Hanssen, Wessel E. Krul und Anton van der Lem die fünf Jahrzehnte umfassende Korrespondenz des bedeutenden niederländischen Kulturhistorikers aus internationalen Archiven zusammengetragen und lesefreundlich kommentiert. Huizingas Briefwechsel ist für die kulturwissenschaftliche Forschung weltweit von Interesse. Der Autor von Mensch und Masse in Amerika und Herbst des Mittelalters, den zeit- und kulturkritischen Schriften Im Schatten von morgen und Verratene Welt und dem Referenztext aller modernen Spieltheorien, Homo Ludens, wird in seinen Briefen auf vielfältige Weise sichtbar: als einflussreiche Persönlichkeit und als Knotenpunkt eines internationalen intellektuellen Netzwerks in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die deutsche Briefausgabe ist Teil der von der Niederländischen Stiftung für Literatur geförderten Reihe Huizinga Schriften, die der Fink Verlag seit 2011 in Neu- und Erstübersetzungen vorlegt.

  *Die Preise beinhalten keine Versandpauschalen. Preisänderungen vorbehalten.

Johan Huizinga (1872–1945) war Professor für Geschichte an den Universitäten Groningen und Leiden. Er verfasste u. a. die in zahlreichen Sprachen zu Klassikern gewordenen Werke Herbst des Mittelalters (1919) und Homo ludens (1938).