Bilder der Macht

Das griechische Porträt und seine Verwendung in der antiken Welt

Reihe:

Die Beiträge des Bandes untersuchen, wie Formen und Möglichkeiten des griechischen Porträts außerhalb des Kulturraums, in dem sie zunächst entstanden waren, aufgenommen und für die Zwecke und Anliegen von lokalen Eliten eingesetzt worden sind.
Die Gattung der Porträtstatuen erfüllte in Griechenland zentrale gesellschaftliche Aufgaben. Seit dem späten 5. Jh. v. Chr. haben auch andere Gesellschaften die Möglichkeiten des Porträts für eigene Zwecke übernommen. Das gilt für Mittelitalien ebenso wie für Zypern und die westlichen Randgebiete des Perserreiches. Die Expansion des hellenistischen Kulturraums seit Alexander dem Großen machte auch die Länder Mittelasiens mit den Möglichkeiten des Porträts bekannt und führte dazu, das entsprechende Phänomene eine weite Verbreitung fanden. Später war es vor allem und in besonderem Maße Rom, das die Bildniskunst instrumentalisierte und für ihre weiträumige Verbreitung sorgte.

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Dietrich Boschung (Klassische Archäologie), Professor an der Universität zu Köln, Direktor des Internationalen Kollegs Morphomata. Zuletzt erschienen: Archäologie als Kunst: Archäologische Objekte und Verfahren in der bildenden Kunst des 18. Jh.s und der Gegenwart. Morphomata 30, Paderborn 2015. – Zus. mit K.-J. Hölkeskamp und Cl. Sode (Hrsg.), Raum und Performanz – Rituale in Residenzen. Stuttgart 2015.
François Queyrel (Archéologie grecque), directeur d’études à l’Ecole pratique des Hautes Etudes. Dernières publications: Sculpture hellénistique 1: Formes, thèmes et fonctions. Les manuels d’art et d’archéologie antiques, Paris 2016. – Avec R. von den Hoff et E. Perrin- Saminadayar (éd.), Eikones: Portraits en contexte. Recherches nouvelles sur les portraits grecs du Ve au Ier s. av. J.-C. Venosa 2016.