Im Rhythmus

Entwürfe alternativer Arbeitsweisen von 1900 bis in die Gegenwart

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Als der Nationalökonom Karl Bücher 1896 die Konjunktion aus Arbeit und Rhythmus prominent machte, barg sie für ihn zunächst eine Antwort auf Entfremdungserfahrungen durch die industrielle Moderne. Seitdem wird der Rhythmus in zahlreichen Diskursen – bis in aktuelle Debatten hinein – mobilisiert, um auf Herausforderungen der Arbeitswelt zu reagieren. Der Band untersucht aus interdisziplinärer Perspektive die Vorstellung einer nicht-entfremdeten Arbeitsweise, die auf einen als ursprünglich und natürlich verstandenen Rhythmus des Menschen zurückgreift. Er versammelt unter anderem geschichtswissenschaftliche, kulturwissenschaftliche und philosophische Beiträge, die den Rhythmus in unterschiedlichen Kontexten in den Blick nehmen, etwa in Kunst, Psychiatriepraxis und Arbeitswissenschaft.

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Christoph Büttner: Studium der Medienwissenschaft, politischen Wissenschaft und Wirtschaftspolitik in Bonn, Magister Artium 2012, Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg „Das Reale in der Kultur der Moderne“ an der Universität Konstanz, Auslandsaufenthalt an der University of California, Berkeley, derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Professur für Medienwissenschaft an der Universität Bayreuth.
Carolin Piotrowski: Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Tübingen, Paris und Konstanz, Staatsexamen 2013; anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am Graduiertenkolleg „Das Reale in der Kultur der Moderne“ an der Universität Konstanz, Auslandsaufenthalt an der University of Chicago; derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ an der Universität Konstanz.