Das Mitsein der Medien

Prekäre Koexistenzen von Menschen, Maschinen und Algorithmen

Menschliche Existenz ist immer schon Ko-Existenz. Sie vollzieht sich stets im Mitsein anderer. Was aber, wenn diese „anderen“ nicht mehr nur Mitmenschen sind, sondern auch technische Artefakte, Apparate und Algorithmen?

Neue Technologien rücken dem Menschen zunehmend auf den Leib. Als Mitbewohner, Verkehrsteilnehmer, Gesprächspartner und Wegbegleiter sind Mensch und Technik heute aufs engste miteinander verwoben: Sie kommunizieren, kooperieren und interagieren. Doch das Bild einer harmonischen Koexistenz von Menschen und Medien weckt Zweifel: Im „Ko“ der Koexistenz verbergen sich immer auch Konflikte und Komplikationen, insistieren Kontrollregime, Asymmetrien und Machtgefälle. Am Beispiel von Drohnen, Prothesen, Algorithmen u.a. erweitern die Beiträge des Bandes daher die Frage der Koexistenz auf den Bereich neuer Medientechniken und konzentrieren sich dabei auf die prekären Momente heutiger Mensch-Technik-Interaktionen.

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Johannes Bennke ist Stipendiat am „Kompetenzzentrum Medien-
anthropologie“ der Bauhaus-Universität Weimar.
Johanna Seifert ist Doktorandin am „Kompetenzzentrum Medien-
anthropologie“ in Weimar.
Martin Siegler ist Promotionsstipendiat am „Kompetenzzentrum Medienanthropologie“ in Weimar.
Christina Terberl ist ebenfalls Promotionsstipendiatin am
„Kompetenzzentrum Medienanthropologie“.