Heimat finden – Heimat erfinden

Politisch-philosophische Perspektiven

HerausgeberInnen: Jürgen Manemann und Ulrich Hemel
»Heimat« ist zutiefst doppeldeutig. Heimat steht zum einen für Sicherheit und Geborgenheit, zum anderen für Enge und Exklusion. Heimat ist zugleich Paradies und Sehnsuchtsort wie auch Hölle.
Das Buch lotet diese Spannung aus. Im Fokus steht nicht nur der gegenwärtige politische Gebrauch des Begriffs. Gefragt wird auch, ob es angesichts der Individualität, Pluralität und Heterogenität, die das Lebensgefühl der Menschen prägen, überhaupt noch Sinn macht, den Begriff »Heimat« zu verwenden. Gleichzeitig fordern Migration und Flucht die modernen westlichen Gesellschaften heraus, sich neu mit kulturellen Verortungen auseinanderzusetzen.
Mit Beiträgen von Hans-Joachim Höhn, Markus Kotzur, Jürgen Manemann, Ulrich Hemel, Jörg-Dieter Wächter, Birgit Recki, Christian Starck, Saskia Wendel, Hans Joas, Armin Nassehi, Dominik Hammer, Burkhard Liebsch und Gerhard Kruip.

  *Die Preise beinhalten keine Versandpauschalen. Preisänderungen vorbehalten.

Ulrich Hemel lehrt an der Universität Regensburg und ist Direktor des Instituts für Sozialstrategie, Laichingen, Jena, Berlin.
Jürgen Manemann ist Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover.