Rekursion und Revision

Robert Walser, Christian Morgenstern und die mimetische Praxis des Schreibens

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Was hat eine so eigentümliche Denkfigur wie die Rekursion mit dem literarischen Schaffen von Robert Walser zu tun? Was zeichnet eine Rekursion aus jenseits einer Struktur, die sich selbst aufruft mit einer Struktur, die sich selbst aufruft mit einer Struktur, die sich selbst aufruft...
Und wie fügt sich diese Form nicht nur in eine eigene Wissensgeschichte ein, sondern auch in das Werk sowohl von Robert Walser wie Christian Morgenstern? Die vielfältigen mimetischen Figuren, die Walsers Werk prägen, werden hier vor dem Hintergrund von Walsers Praxis des Schreibens neu perspektiviert. Anhand der Fallgeschichte der so produktiven wie konflikthaften Zusammenarbeit von Walser und seinem Lektor Christian Morgenstern möchten die hier präsentierten Studien und Materialien einen Beitrag leisten zur Kultur- und Wissensgeschichte von Rekursion, Mimesis und Revision.
This book aims to shed new light on the various mimetic figures that characterize Robert Walser’s work, and his practice of writing. Based on the case study of Walser’s collaboration with his editor Christian Morgenstern, the volume aims to contribute to the cultural history of recursion, mimesis, and revision.

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Ines Barner ist Literaturwissenschaftlerin und Assistentin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich mit einer Professur für Wissenschaftsforschung.
Markus Krajewski ist Professor für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Medientheorie und Mediengeschichte an der Universität Basel.