Arbeit am Bild

Christoph Schlingensief und die Tradition

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Das enfant terrible und die Tradition? Ein Sammelband widmet sich Christoph Schlingensiefs Umgang mit medialen, ästhetischen und genrehistorischen Traditionslinien.
Die ‚Arbeit am Bild‘ erklärte Christoph Schlingensief retrospektiv zu seinem zentralen ästhetischen Prinzip. Und tatsächlich präsentieren sich seine Projekte gleichermaßen als Bildproduktions- wie Bildzerstörungsmaschinerien. Der vorliegende Sammelband unternimmt eine interdisziplinäre Kontextualisierung des Œuvres und befragt Schlingensiefs Werk konsequent auf seine medien-, kultur- und genrehistorischen Bezüge. In den Fokus rückt damit erstmals in einem umfassenden Sinne Schlingensiefs produktives Verhältnis zur Tradition.
“Arbeit am Bild”, that is ‘labouring over the image’, was something that Christoph Schlingensief retrospectively declared the central aesthetic principle of his work. Indeed, his projects appear as machinery of image production as well as image destruction. This volume contextualises Schlingensief`s Œuvre from an interdisciplinary perspective. Thus, for the first time, Schlingensief’s productive relationship with tradition is extensively focused.

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Peter Scheinpflug wurde 2013 an der Universität zu Köln im Fach Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft promoviert. Derzeit arbeitet er am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln als Lehrkraft für besondere Aufgaben.
Thomas Wortmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und qualitative Medienanalyse an der Universität Mannheim.