Gegenstand: Skulptur

Statue, Körperbild, plastische Konfiguration, Raummodulation, Spezifisches Objekt, performative Installation, skulpturale Situation – die Geschichte der Skulptur hat ihren Gegenstand in vielen Begriffen konzeptualisiert. Nachdem die Selbstverständlichkeit der Skulptur in der Moderne immer wieder in Frage gestellt worden war, wurde angesichts der „Entgrenzung der Künste“ auch der Versuch einer medienspezifischen Befragung für obsolet erklärt.
Ein besonderer Aspekt der Gegenständlichkeit von Skulptur war und ist ihre physische Konkretheit. Als plastische Artefakte weisen Skulpturen über sich hinaus und insistieren zugleich auf einer Körperlichkeit, die unhintergehbar ist. Dieses Skandalon der Skulptur zwischen Faktizität und Aktualität diskutiert der Band in theoretischer Perspektive und an konkreten Beispielen, wobei die Prämissen einer „Skulptur im erweiterten Feld“ leitend sind.
A special aspect of the objectivity of sculpture was and is its physical concreteness. As plastic artefacts, sculptures point beyond themselves and at the same time insist on a physicality that cannot be ignored. The volume discusses this scandal of sculpture between factuality and topicality from a theoretical perspective and with concrete examples, whereby the premises of a „sculpture in an enhanced field“ are central.

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Martina Dobbe ist Professorin für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Moderne/Gegenwart an der Kunstakademie Düsseldorf.
Ursula Ströbele ist Leiterin des Studienzentrums zur Kunst der Moderne und Gegenwart des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München.